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Fotos: FLAT OUT Media Agency

Nachbericht JERC Schweden 2023 Rallye Team Kramer

 

Der 25-jährige Kärntner Alfred Kramer jr. und seine dänische Beifahrerin Jeannette Kvick befanden sich bereits vor der Rallye in Schweden in einer recht schwierigen Situation,
da ihr Budget nicht für die gesamte JERC-Saison 2023 reichen würde. Dennoch entschied sich das Team, bei der 1. Bauhaus Royal Rally of Scandinavia in Schweden anzutreten, um so viel
Schottererfahrung wie möglich zu sammeln und ihr Tempo in der äußerst wettbewerbsintensiven JERC-Meisterschaft zu verbessern.

Für Alfred Kramer jr., der die erste Saison auf Schotter absolviert, ist es wichtiger, sich auf den extrem schnellen und schwierigen Schotter-Prüfungen zu verbessern,

als auf Asphalt. Aus diesem Grund hat sich das Team entschieden, nach den ersten zwei Meisterschaftsläufen auch zum nächsten Schotterevent nach Schweden zu kommen.

Vor dem offiziellen Start der Rallye absolvierte das Team einen eintägigen Pre-Event Test, bei dem ein schwedischer Fahrwerksspezialist das Duo unterstützte um das Setup

des Peugeot 208 Rally4 von OPV Racing möglichst gut auf die bevorstehenden Strecken und Gripverhältnisse einzustellen.

Die Sonderprüfungen, die normalerweise im Winter bei der WRC gefahren wurden waren unglaublich schnell und selektiv.
Am Freitag startete die Rallye, die sogar höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten (teilweise ca. 120km/h Schnitt) in den Rally4 Autos hatte, als die beiden vorherigen Meisterschaftsläufe in Polen und Lettland, jedoch mit wesentlich mehr schnellen Kurvenkombinationen und blinden Kuppen. Das Team versuchte von Beginn an einen guten Rhythmus zu finden und sich stetig zu steigern, was im Endklassement mit dem 10.Platz bei den Junioren und den 29. Gesamtrang belohnt wurde.


Weiters konnte das Team den Zeitrückstand auf den Sieger der JERC auf je 1,8 bis 2 sec/km reduzieren, was im Vergleich zu den anderen beiden Meisterschaftsläufe eine deutliche Verbesserung war. Ein Highlight der Rallye war bestimmt auch eine der berühmtesten Kuppen der Welt – Colins Crest – bei der das Team auf der letzten Sonderprüfung knapp 33m weit flogen. 

„Ich bin mit unserer Leistung hier in Schweden zufrieden, da wir die km Rückstände schon deutlich verkürzen konnten. Natürlich wollen wir die Pace mitfahren oder sogar angeben und nicht hinten nachfahren, aber das geht leider nur mit dem Sammeln von mehr Erfahrung und einer Schritt für Schritt Steigerung, sonst kann das ganze relativ schnell im Wald zwischen Bäumen enden.

Auf Asphalt ist unser Tempo bereits auf einem ordentlichen Niveau, das wissen wir aus unserer letzten Saison in der kroatischen Meisterschaft, wo wir die 2WD-Klasse insgesamt gewinnen konnten“, sagte Kramer. 

„Sicherlich wäre es großartig, wenn wir auch einige Asphalt-Events im JERC fahren könnten, um unser Potenzial zu zeigen, aber im Moment ist es recht schwierig mit unserem Budget. Wir hoffen immer noch, weitere Sponsoren zu gewinnen, um die Saison zu beenden aber die kommende Rallye in Rom müssen wir jetzt leider mal aussetzen “, so Kramer.

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