Rallye Team Kramer mit Karosserie Puck Alfred Kramer jun. mit FAXE Racing Stefan Kramer im Renault Twingo Alfred Kramer jun. im VW Golf

Fotos: Rudi Lehnert

 

 

WIR SIND KROATISCHER MEISTER!!

 

Showdown bei Saisonfinale

 

Der letzte Lauf der kroatischen Rallye-Staatsmeisterschaft fand vor zwei Wochen rund um Grobnik bei Rijeka statt.

Es gab drei verschiedene Sonderprüfungen, wobei jeweils die erste SP auf der Rundstrecke

in Grobnik, mit vielen Schikanen gespickt, ausgetragen wurde.

Die beiden anderen Sonderprüfungen kannte das Rallye Team Kramer durch die Teilnahme bei der WRC Rallye Kroatien 2022 auch, wurden sie doch beim WM-Lauf gegen die Fahrtrichtung und als nur eine Prüfung gefahren.

 

Bereits vor der Rallye war das Ziel des mit einem Punkt in der Meisterschaft in Führung liegenden Rallye Team Kramer klar gesetzt. The winner takes it all – Also volles Risiko gehenund damit den Sieg in der kroatischen Rallye-Staatsmeisterschaft nach Hause fahren.

 

Dank der Rundstreckenerfahrung von Alfi aus den vergangenen Jahren und einer mutigen Reifenwahl, die zu 100% funktionierte, konnte der Kärntner Pilot mit seiner dänischen Co-Pilotin Jeannette Kvick umjubelt von mehreren Fans aus Kärnten zwei Gesamtbestzeiten auf der „Grobnik-SP“ einfahren.

 

Die anderen beiden Sonderprüfungen waren von der Charakteristik her sehr unterschiedlich. Während die SP "Platak" ähnlich einem Bergrennen uf einer zweispurigen Straße nur bergauf ging führte die SP "Gornje Jelenje" auf einer schmalen und welligen Asphaltstraße bergab und sehr anspruchsvoll ins Ziel.

Bergauf war gesamt nicht viel zu holen, bergab konnte das Team mit ihrem Peugeot 208 Rally4 allerdings mit einer weiteren Gesamtbestzeit ordentlich aufzeigen und so mit insgesamt acht Top 3 Platzierungen auf den neun Sonderprüfungen ihren Klassensieg in der Klasse 2, sowie einen unglaublichen zweiten Platz im Gesamtklassement sichern.

 

Da Alfis Hauptkonkurrent Viliam Prodan (vor diesen Lauf nur einen Punkt hinten) mit knapp 50 sec Rückstand hinter Alfi als insgesamt Dritter über die Zielrampe fuhr, hieß das für den Kärntner, dass er die Meisterschaft für sich entscheiden konnte.

 

Der Titelgewinn nach solch einer ereignisreichen  Saison bestärkt das Team auf ihren Weg in die ERC 2023 und bedarf noch einer ausgiebigen Meisterfeier.

 

Das Team bedankt uns bei allen Sponsoren die es ermöglichen unseren geliebten Rallyesport ausüben zu  können und an alle Unterstützer und Fans, die Alfi und Jeannette heuer bei den Rallyes verfolgt und stets angefeuert haben.

 

 

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